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Artikel: Schäden im Lager: Wie viel sie wirklich kosten – und wie man sie reduziert

Schäden im Lager: Wie viel sie wirklich kosten – und wie man sie reduziert

Schäden im Lager: Wie viel sie wirklich kosten – und wie man sie reduziert

Schäden im Lager entstehen selten durch einen großen Vorfall. In der Praxis sind es viele kleine Ereignisse, die sich über Wochen und Monate summieren: angefahrene Paletten, beschädigte Kartons, eingedrückte Regaltraversen oder verschobene Ladung.

Was dabei häufig unterschätzt wird: Nicht der sichtbare Schaden ist der größte Kostenfaktor, sondern die zusätzlichen Arbeitszeiten, Verzögerungen und Folgeprozesse.

Was ein „kleiner“ Schaden tatsächlich kostet

Ein typisches Beispiel aus dem Lageralltag:

Eine Palette mit Ware wird bei der Warenaufnahme durch die Gabelzinke beschädigt. Ergebnis:

  • Kartonage & ggf. Ware beschädigt
  • Ware muss neu verpackt werden
  • Transport wird unterbrochen

Grobe Beispielrechnung:

  • 2 Mitarbeitende binden je 10 Minuten → 20 Minuten Arbeitszeit
  • Interner Stundensatz (inkl. Lohnnebenkosten): ca. 35 €
  • Arbeitskosten: rund 12 €

Dazu kommen:

  • Beschädigte Verpackung oder Ware: z.B. 20–40 €
  • Verzögerung im Ablauf
  • Opportunitätskosten

Ein einzelner „kleiner“ Schaden kostet schnell 40–60 €.

Passiert das nur dreimal pro Woche, ergibt sich:

  • ca. 150 € pro Woche
  • ca. 7.500 € pro Jahr – ohne einen einzigen schweren Unfall.

Was Unternehmen oft übersehen: die Zeitkosten

Neben Materialschäden entstehen versteckte Zeitverluste:

  • Unterbrechung von Transportketten
  • Zusätzliche Abstimmungen
  • Neuaufnahme und Sortierung
  • Blockierte Wege oder Stellplätze

Rechnet man allein 5 Minuten Zusatzaufwand pro Schaden und nur 2 Schäden pro Schicht, entstehen:

  • 10 Minuten pro Tag
  • ca. 40 Stunden pro Jahr
  • zusätzliche Personalkosten ohne Wertschöpfung 

Warum Schäden immer wieder passieren

In den meisten Fällen sind die Ursachen bekannt:

  • eingeschränkte Sicht beim Staplerfahren
  • verrutschende Ladung auf Gabelzinken
  • fehlende visuelle Orientierung beim Anfahren
  • zu geringe Wahrnehmung des Staplers im Umfeld

Dabei handelt es sich selten um Fahrfehler, sondern um strukturelle Schwächen.

Was hilft wann konkret?

Ohne Prozesse komplizierter zu machen, lassen sich viele Schadensursachen technischer Abhilfe zuführen:

Antirutschauflage GEKKO

Reduziert das Verrutschen von Ladung auf den Gabelzinken deutlich.
Hilft insbesondere bei:

  • Transport ohne Ladungsträger
  • Folierten Paletten
  • Kunststoff-, Plastikpaletten, Gitterboxen
  • Häufigem Beschleunigen und Abbremsen
GEKKO Antirutschauflage am Gabelstapler, Titelbild ohne Text

Prallschutz KOALA

Schützt empfindliche Ware im Gabelrückenbereich vor Anfahrschäden.
Typische Einsatzfälle:

  • Empfindliche Produkte
  • Überstehende Ware
KOALA Prallschutz am Gabelstapler montiert, Titelbild ohne Text

Gabelstapler-Kameras LUXX / Kamera‑ und Lasersysteme LIZZARD

Verbessern die Sicht und Präzision beim Anfahren von Paletten.
Besonders wirksam bei:

  • Hohen oder breiten Lasten
  • Hochregalen
  • Rückwärtsfahrten
LUXX RC Kamera am Gabelstapler, Titelbild ohne Text LIZZARD Premium am Gabelstapler, Titelbild ohne Text

Warnbalken ZEBRA

Erhöhen die Sichtbarkeit des Staplers im Lagerverkehr.
Reduzieren Kollisionen mit Personen und anderen Fahrzeugen – besonders in unübersichtlichen Bereichen.

Gabelschutz auf Gabelzinken aufgeschoben, Titelbild ohne Text

Fazit: Schäden sind kein Naturgesetz

Schäden im Lager entstehen selten durch Zufall. Sie sind meist die Konsequenz aus:

  • schlechter Sicht
  • instabiler Ladung
  • fehlender Schutztechnik

Wer an diesen Punkten ansetzt, reduziert nicht nur Schäden im Lager, sondern spart spürbar Zeit und Kosten. Technische Nachrüstlösungen zahlen sich dabei oft schneller aus, als zunächst angenommen – gerade im laufenden Betrieb. 

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